Finalisten 2016

Connecting green ideas – Berlin, London & Helsinki

Beim Finale des Green Alley Awards 2016 treffen Start-ups aus Deutschland, UK, Finnland und Frankreich aufeinander

Zum dritten Mal in Folge rief der Green Alley Award grüne Start-ups und innovative Unternehmer auf, sich mit ihren Geschäftsmodellen zu Themen wie Ressourcenknappheit und –rückgewinnung, den Herausforderungen der Wegwerfgesellschaft und Rückgewinnung von Rohstoffenzu bewerben. Jedes Jahr ist der Tag, an dem die Menschheit ihre gesamten Ressourcen für die fortlaufenden Jahre aufgebraucht hat, früher erreicht – die Rede ist vom so genannten Welterschöpfungstag. Ein eindeutiger Beweis dafür wie notwendig neue und nachhaltige Lösungen sind, um Abfall zu reduzieren, Abfallströme anders zu organisieren und sich mehr und mehr in Richtung wirklich geschlossener Kreisläufe zu entwickeln. Neue Geschäftsmodelle sind erforderlich, um dieses Ziel zu erreichen.

 

Aus diesem Grund blickt der Green Alley Award 2016 gezielt international nach neuen Lösungen und Ansätzen: Neben Deutschland und UK wurde der Fokus auch auf den Norden, nach Finnland, gelegt: ein Land, das für seine Umweltaktionen und technischen Innovationen bekannt ist. Mit 191 Bewerbungen aus 52 verschiedenen Ländern erreichten Green Alley nahezu doppelt so viele Businessideen wie im Vorjahr. Ein weiterer Beleg dafür, dass die Circular Economy tatsächlich ein aufkommender Trend in Europa und weit darüber hinaus ist.

 

Green Alley hatte die schwierige Aufgabe, die sechs vielversprechendsten Geschäftsmodelle unter allen Bewerbern auszuwählen. Folgende Start-ups haben es in das Finale des Green Alley Awards 2016 geschafft:

 

  • Das Tiffin Projekt (Deutschland): eine nachhaltige Take-Away Box
  • Design by Sol (UK): ein Haltbarkeits-Sticker für Lebensmittel
  • Glowee (Frankreich): eine Beleuchtung durch Bio-Organismen
  • Green City Solutions (Deutschland): lebende Wände für saubere Luft in Städten
  • ResQ Club (Finnland): eine Restaurant-App für Speisereste
  • restado (Deutschland): ein digitaler Marktplatz für Rest-Baustoffe

 

In dem spannenden Finale in Berlin setzte sich schließlich Green City Solutions durch. Das deutsche Start-up überzeugte die Jury und das Publikum mit seiner Idee zur Luftreinigung in Städten: einer Moosinstallation kombiniert mit IoT-Technologie.