Umwelthilfe zweifelt Umweltziele von Coca Cola, Danone und Pepsi an

  

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Großkonzerne schreiben sich Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung auf die Fahne. Diese Woche schlossen sich 40 Unternehmen, u.a. Coca Cola, Pepsi und Danone, einer Initiative der Britin Ellen McArthur für eine neue Plastikwirtschaft an. Die Deutsche Umwelthilfe äußert nun Kritik an den formulierten Zielen: die Ziele seien allesamt unverbindlich. Auch Aktionen wie der Verstoß gegen die Verpackungsverordnung durch Coca Cola –  illegal Plastikflaschen und Dosen ohne Pfand-Logo oder Hinweis auf Pfandpflicht in Großstädten wie Berlin zu verkaufen – sprächen nicht für „Einzelfälle oder Irrläufer“, so DUH Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

Vielen Kunden wird stattdessen das Einwegsystem schmackhaft gemacht oder beispielsweise Einwegbecher aus Bioplastik, die ähnlich wie Kunststoff, lange für den Abbau in der Natur benötigen. Die DUH fordert deshalb gesetzliche Regelungen statt freiwilliger Selbstverpflichtungen von Großkonzernen und pocht auf die Wichtigkeit einer verbindlichen Mehrwegquote im Verpackungsgesetz.